Gastbeitrag von Bernhard Storath

Ohne die Menschen geht es nicht

Der Bürgermeister kann heißen, wie er will – wenn die Vereine und die Menschen in der Gemeinde nicht mit­ziehen, dann kann er allein auch nichts ausrich­ten. Das sage ich immer wieder, und dafür stehe ich.

Heuer stand in Ebensfeld das Jubiläum „600 Jahre Marktrecht“ an. Mit einem Mai- und einem Herbst­markt haben wir das ordentlich gefeiert. Die Gemeindeverwaltung übernahm die Organisation, doch ohne die Unterstützung unserer örtlichen Vereine wäre das nicht möglich gewesen.

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Aktive Bürger Lichtenfels verabschieden Erhard Schlottermüller

Erhard Schlottermüller wollte zu seiner Verabschiedung als Projektleiter „Aktive Bürger“ keinen großen Bahnhof. Aber der Vorstand des Trägers, die „Bürgerstiftung für Jugend und Familie im Landkreis Lichtenfels“, ließ es sich doch nicht nehmen, seine verdiente Führungskraft im kleinen Kreis des Organisations-Teams noch einmal zu würdigen.

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„Denk an die Raben!“ – Lichtenfelser Schüler erleben Vielfalt, die im Kopf bleibt

Das Bilderbuchkino „Als die Raben noch bunt waren“, präsentiert von den Aktiven Bürgern und Iris Birger, bringt Schülerinnen und Schüler ins Gespräch über Unterschiede, Zusammenhalt und Toleranz. Wie die Botschaften der Interkulturellen Woche noch lange nachwirken können.

Corinna Tübel

Was heißt eigentlich „Guten Morgen“ auf Türkisch? Oder auf Italienisch, Ukrainisch oder Arabisch? Kaum hat Literaturvermittlerin Iris Birger den Ball in der Hand, fliegt er schon quer durch die Reihen der ehemaligen Synagoge in Lichtenfels. Die Kinder antworten „Salam Aleikum“, „buongiorno“, „Good morning“ und auf viele andere Weisen. Der Ball wandert weiter und bald wiederholt die ganze Klasse lautstark die Grußformeln. So unterschiedlich die Sprachen auch klingen: Gemeinsam macht das Begrüßen richtig Spaß.

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KOINOR-Horst-Müller-Stiftung spendet 5.000 Euro für „Märchen erleben“

Die KOINOR-Horst-Müller-Stiftung unterstützt mit diesem Geldbetrag erneut „zauberhafte Erlebnisse“, die von den Aktiven Bürgern Lichtenfels organisiert werden. Erst durch diese Kooperation wird die umfangreiche Veranstaltungsreihe „Märchen erleben“ mit der ausgebildeten Märchenerzählerin Margit Schreppel aus Isling möglich. In den Genuss dieser Stunden kamen in der Vergangenheit viele Kindergärten, Schulen, Senioren- und Behinderteneinrichtungen im gesamten Landkreis – und so soll es auch weitergehen.

Der Stiftungsvorstand ist nach eigener Anschauung überzeugt, dass altersgerechte und mit allen Mitteln der Erzählkunst vorgetragene Märchen bei den Zuhörern viel Positives bewirken können. Denn Märchen verzaubern, fördern und wirken – auch heute noch.

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Kopfkino statt Bildschirm

Das Märchen „Die Kristallkugel“ verzaubert im Kindergarten Christuskirche Burgkunstadt

Corinna Tübel

Margit Schreppel aus Isling besuchte mit ihren Märchen erstmals die Einrichtung und sorgte für Staunen, Träume und ganz viel Zusammenhalt. Möglich macht das die Kooperation der Aktiven Bürger Lichtenfels und der KOINOR-Horst-Müller-Stiftung.

Ein geheimnisvoller Koffer steht im Forscherraum des Kindergartens Christuskirche. Was wohl darin steckt? Die Kinder sind neugierig. Nach und nach holt Märchenerzählerin Margit Schreppel aus Isling, oder auch „Margareta aus dem Eulenwald“, die Schätze aus ihrem Geschichtenkoffer hervor: einen Zauberhut, einen Zauberspiegel und weitere Utensilien. Schnell ist klar: Heute wird es märchenhaft.

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Fahrer für Lichtenfelser Tafel plus gesucht: Jede Tour hilft

Von Corinna Tuebel

Das Ehrenamt passt für Menschen jeden Alters, die gerne Menschen helfen und gleichzeitig etwas für die Nachhaltigkeit tun möchten. Der Tour-Koordinator Willi Ebertz von den Aktiven Bürgern verspricht Flexibilität, eine starke Gemeinschaft und sogar einen ganz besonderen „Stammtisch“. Was dahinter steckt.

Einsteigen. Anpacken. Gutes tun. Nicht immer ist es so einfach im Leben – in diesem Fall doch. Es ist Freitagmorgen, eine Kirchturmuhr läutet gerade 8 Uhr ein. Willi Ebertz und sein Kollege steigen in den weißen Ford Transit der Tafel Lichtenfels plus in der Conrad-Wagner Straße 2 .

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Gastbeitrag von Andreas Hügerich

Was unser Stadt stark macht

Wenn wir über die Zukunft unserer Stadt sprechen, denken viele zunächst an Bauprojekte, Infrastruktur, Gewerbe­ansiedlungen oder die Entwicklung unserer Ortskerne. All das ist wichtig. Doch die eigentliche Stärke einer Stadt lässt sich nicht in Quadratmetern, Haushaltszahlen oder Statistiken messen. Sie zeigt sich dort, wo Menschen Verantwortung füreinander übernehmen.

Wir leben in einer Zeit, in der vieles schneller, komplexer und oft auch unsicherer geworden ist. Umso wertvoller sind Menschen, die sich nicht zurückziehen, sondern aktiv mitgestalten. Menschen, die Zeit schenken, Ideen einbringen, zuhören, helfen und Gemeinschaft leben. Sie bilden das Fundament einer lebendigen Stadtgesellschaft.

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Die Aktiven Bürger trauern um Wolfgang Drenkard

Wir müssen leider Abschied nehmen von einem Gestalter der ersten Stunde, einem großen Mitmacher und einem Herzens­menschen, der in der Erfolgs­geschichte der Aktiven Bürger bleibende Spuren hinterlassen hat.

Die Aktiven Bürger im Landkreis Lichten­fels trauern um Wolfgang Drenkard, der am 2. Juni im Alter von fast 78 Jahren verstorben ist. Nachdem er 2025  aus gesundheitlichen Gründen ehrenvoll aus unserem Organisationsteam verab­schiedet wurde, müssen wir nun für immer Abschied nehmen von einem treuen Wegbegleiter, visionären Gestalter und engagierten Brückenbauer.

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